Corona-Krise bewältigen

Corona-Krise bewältigen

CORONA-KRISE BEWÄLTIGEN

Corona-Krise bewältigen
Die Corona-Krise betrifft uns alle. Es sind gerade besondere und schwierige Zeiten die wir erleben. Eine Krisensituation, die sehr einschneidenden Einschränkungen und Veränderungen mit sich bringt.
 
Diese Krise wird ein Wendepunkt in unserem Leben, in deinem Leben sein, die dich vor große Herausforderungen stellt.
 
Natürlich birgt auch jede Krise eine Chance.
 
Doch diese Chance in der derzeitigen Situation zu sehen ist schwierig.
Auf diese möchte ich hier nicht näher eingehen!
 
Zur Zeit bist du auf das derzeit vorherrschende Problem das COVID-19 Virus fokussiert und wie du und deine Lieben es unbeschadet überstehen werdet.
 
Und genau dabei möchte ich dich unterstützen!
Corona Virus Angst Panik

Wie kommt es zu einer Krise?

Im Allgemeinen kommt es zu Krisen, wenn einschneidende Veränderungen ganz plötzlich und unerwartet kommen. Ganz plötzlich ist nichts mehr so, wie es vorher war. Und in naher Zukunft wird alles anders sein. Natürlich hängt es immer von der Schwere der erlebten Veränderung ab. Manche dieser plötzlichen Veränderungen können dich ordentlich aus der Bahn werfen.
 
Und das Corona Virus kam ganz unerwartet und es bescherte dir und mir einschneidende Veränderungen. Veränderungen, Ängste, Panik und Stress. Du fühlst dich im ersten Moment mit der Situation, mit den vielen Informationen, Einschränkungen überfordert, verloren und du weißt nicht genau wie es weiter gehen soll. Natürlich auch verunsichert, denn du wirst zur Zeit mit vielen Infos und Meldungen überflutet.
 
Da stellst du dir sicher die Fragen:
 
  • Was ist wahr?
  • Welche Meldungen sind falsch oder übertrieben?
  • Ist es wirklich so gefährlich?
  • Sind all diese Maßnahmen wirklich notwendig?
  • Wie wird es weiter gehen?
  • Bleibt die Versorgung aufrecht?
  • Was mache ich, wenn es mich oder meine Liebsten trifft?
 
Fragen über Fragen, die ich dir auch nicht wirklich beantworten kann. Fragen die dich quälen und belasten.
 
Den wichtigsten Tipp den ich dir geben kann!
 
In diesen schwierigen Zeiten ist es wichtig auf dich und deine Gesundheit zu achten! Das hat oberste Priorität – denn wenn du gesund bleibst, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass deine Liebsten auch gesund bleiben sehr hoch! 

Ich bin für dich da!

Psychotherapeutin in Oberpullendorf

Angst und Kontrolle

Achte auf deine psychische Stabilität!

Achte darauf, dass deine psychische Stabilität erhalten bleibt. Ist sie schon etwas angeschlagen, dann unter nimm alles dafür, dass sie wieder stabil wird und auch bleibt. 
 
Denn eines ist auch klar eine instabile Psyche hat enorm negative Auswirkungen auf deinen Körper.
 
Erschöpfung, Müdigkeit, Stress, Angst und Panik schwächen dein Immunsystem.
 
Und zur Zeit brauchst du ein gut funktionierendes Immunsystem, welches dich vor Erkrankungen schützt.
 
Und genau hier möchte ich ansetzen und dir ein paar Tipps mitgeben, wie du und deine Liebsten diese Krise überstehen könnt. Wie du wieder mehr Sicherheit und Vertrauen bekommst und für dich und deine Liebsten da sein kannst. Und wie du dein Immunsystem „fit“ hältst.
 
Auch wenn wir von der Regierungen Einschränkungen – Verbote vorgesetzt bekommen haben, vergiss nie:
 
DU befindest dich in einer Krisensituation – und es liegt an DIR wie DU mit dieser Situation umgehst und die Krise meisterst.
Krisensituation annehmen
  1. Die Situation annehmen und akzeptieren

Puh, dass ist sicher der erste schwierige Teil. Das Corona-Virus annehmen und akzeptieren? 
 
JA auch wenn es schwer fällt – es ist da du oder ich wir können es nicht wegzaubern.
Wäre zwar super, würde ich sofort für dich und alle Menschen machen, geht jedoch nicht. 
 
Also heißt es die Situation annehmen und sich mit ihr arrangieren. 
 
Sicher triffst du schon lange die empfohlenen, gesundheitlichen Vorkehrungsmaßnahmen (Hände waschen, Abstand halten usw.)
 
Die derzeitigen Einschränkungen akzeptieren?
 
JA! Ich verstehe dich, dass jetzt noch zusätzliche Herausforderungen auf dich zu kommen. 
 
  • Die Kinder sind zu Hause – wie organisiere ich deren Betreuung, bekomme ich frei, wie beschäftige ich sie, dürfen Freunde_innen vorbei kommen oder nicht?
  • Was passiert mit dir als Arbeitnehmerin? Ist dein Unternehmen von der angeordneten Betriebsschließung betroffen. Oder musst du weiterhin deiner Arbeit nachgehen? Gibt es eingeschränkten Betrieb? Hoffentlich komme ich in den Öffis nicht mit dem Virus in Kontakt!
  • Die Ausgangsbeschränkung die nächste Herausforderung! Habe ich genügend Lebensmittel, wo gehe ich mit meinen Kindern hin usw.
 
Jeden Tag eine neue Veränderung – Jeden Tag Meldungen über die Ausbreitung des Virus – Jeden Tag Informationen über Informationen – so viele Informationen und irgendwie fühlst du dich doch nicht informiert.
 
Es ist jedoch wichtig, dass du die Situation annimmst. Auch wenn du oder auch ich mir wünsche, es wäre alles anders. Die aktuelle Situation so und es hilft enorm sie anzunehmen und zu akzeptieren.
 
Wenn du in den Widerstand gehst, dann kommt noch mehr Stress und es kostet dich ganz viel Kraft und Energie. Und die Kraft und Energie brauchst du um deine Gesundheit aufrecht zu erhalten. Um weitere Schritte zu setzen um gesund aus der Krise zu kommen.
 
Ach ja und wenn ich hier schreibe die Situation akzeptieren, heißt es nicht sich dem Schicksal, der Krise hinzugeben und abwarten und Tee trinken. 
 
Sondern es heißt, dass du JETZT beginnen kannst die Situation zum Positiven zu verändern. Es heißt auch, dass du die Verantwortung übernimmst für die derzeitige aktuelle Lage und versuchst das Beste auf ihr zu machen.
 
Und da sind wir schon bei meinen nächsten Tipp!
Corona Krise objektiv betrachten
  1. Die Situation so objektiv wie möglich betrachten

Okay auch diese Aufgabe ist auf Grund der derzeitigen Situation schwierig. Die emotionale Verwicklungen, deine Ängste und Sorgen sind jetzt so stark, dass du vor lauter Wald die Bäume nicht mehr siehst. Genau dies hindert dich die nächsten Schritte zu gehen.
 
Mit objektiv meine ich – informiere dich – recherchiere die Quellen. 
 
Die Medien, das Internet zur Zeit werden wir von Informationen niedergeschwemmt. Eine „Superlative Horrorschlagzeile“ überschlägt die  anderen.  Versuche ein wenig Abstand davon zu gewinnen!
 
Ja klar Manuela und wie soll das gehen?
 
Ganz einfach, in dem du dir nicht jede CoronaVirus Sendung oder Nachricht rein ziehst. In dem du nicht ständig in den Social Media Plattformen herum schwirrst und dich von den vielen Meldungen irre machen lässt.
 
Zur Zeit sind ja ganz viele kuriose Meldungen und Tipps im Netz unterwegs. Die einen verbreiten Panik und sprechen von der Apokalypse oder vom Weltuntergang und Ausrottung der Menschheit. Die anderen bagatellisieren die Situation und vergleichen COVID-19 mit der Grippe. Es gibt Verschwörungstheorien, es sei ein künstlich erzeugter Virus um die Weltbevölkerung zu dezimieren. Oder auch es wäre ein Probelauf um die Menschheit in Zukunft besser kontrollieren zu können und um sie willenlos zu machen.
 
Da wird geschrieben Zwiebeln aufschneiden und im Raum verteilen, die nehmen den Virus auf. Es werden CoronaVirus-Aufstellungen angeboten um heraus zu finden, was das Virus will. Räuchere und Reinige deine Umgebung und noch so vieles mehr.
 
Nimm Abstand und betrachte die Situation einmal objektiv. Also schau dir nicht alle Meldungen an sondern die wichtigsten. 
 
Achte auf die Quellen: 
 
  • Woher kommen diese Infos?
  • Wer hat es geschrieben?
  • Wurden die Statistiken richtig beschrieben und stammen sie aus seriösen Quellen?
 
Gehe lösungsorientiert an die Situation heran!
 
  • Gibt es positive Seiten zu der derzeitigen Situation?
  • Was kann ich selbst dazu beitragen?
  • Wie kann ich für mich die derzeitige Lage verbessern?
  • Wo bekomme ich Unterstützung?
  • Wie kann ich selbst Menschen unterstützen?
  • Mit wem kann ich über meine derzeitige Lage sprechen?
 
Dadurch bekommst du Abstand – Abstand von deinen Ängsten, weil du vom ständigen denken und grübeln ins Handeln kommst. Und wenn du ins Tun und Handeln kommst verschwindet auch das Gefühl der Hilflosigkeit.
 
Du hast bis zu einem gewissen Grad wieder dein Lebensruder in der Hand, du kannst Entscheidungen treffen und übernimmst wieder Verantwortung für dich und deine Liebsten!
 
 
Gefühle und Emotionen

3. Nimm deine Gefühle an

Wenn ich hier schreibe du sollst Abstand nehmen zur Situation und sie objektiv betrachten, dann heißt es nicht gleichzeitig du sollst deine Emotionen ignorieren. Gerade diese schwere Zeit verursacht sehr viele negative Gefühle und am liebsten würdest du sie verdrängen oder auf den Mond schießen.
 
Wäre eine gute Idee sie auf den Mond zu verbannen – wird nicht funktionieren. Sie sind da und sie belasten dich. Auch wenn du sie verdrängst sind sie da und belasten dich. Also lass sie zu, denn sie wollen gesehen und akzeptiert werden.
 
Das soll jetzt nicht heißen, dass du dich in die Spirale der Angst geben sollst oder ständig in Panik ausbrechen musst.
 
Nein, ich meine damit folgendes mit zulassen.
 
  • Die derzeitige Situation macht mir Angst – ja mir auch und diese Angst darf sein. Wenn du die ersten beiden Tipps jetzt miteinbeziehst wirst du merken, dass die Angst da ist, doch sie wird etwas abgeschwächt.
 
  • Du bist verzweifelt – ja auch das darf sein und es ist völlig nachvollziehbar. Teile deine Verzweiflung anderen mit. Du wirst feststellen anderen Menschen geht es ähnlich. Geteiltes Leid ist halbes Leid – war ein Spruch meiner Oma. Und noch etwas scheue dich nicht in dieser schwierigen Zeit, dir Trost zu holen. Eine liebevolle Umarmung deines Partners oder deiner Kinder. Motivierende Worte von Freunden oder Kollegen. 

 

  • Es überkommt dich eine Traurigkeit und dir ist zum heulen zu mute? Dann nimm dir den Raum und die Zeit heule was das Zeug hält. Tränen haben so eine befreiende und reinigende Wirkung. Schäme dich nicht für deine Tränen – auch ich heule mal in schwierigen Phasen. Weinen wirkt entlastend und nimmt Druck. Vielleicht fühlst du dich danach auch erschöpft und müde, dann lege dich hin und Ruhe dich aus!
 
Also lass deine Gefühle zu, versuche sie nicht zu bewerten oder sie zu verdrängen. Sie sind da und brauchen Raum!
  1. Bewege deinen Körper

Bewegung, Sport ist ganz wichtig in dieser schwierigen Situation. Du musst jetzt keinen Marathon laufen oder soviel trainieren, dass du beim nächsten Bodybuilder Wettbewerb antreten kannst. 
 
Du magst Joggen? Dann geh dieser Liebhaberei auch während der Krise nach. Joggen ist nichts für dich? Kein Problem geh raus in die Natur und mache einen kleinen Spaziergang. Genieße die Natur, die frische Luft, die Sonnenstrahlen und die Bewegung.
 
Ganz wichtig lass dein Handy zu Hause – nichts soll dich dabei ablenken. Studien zeigen, das bereits 5 Minuten in der Natur ausreichen um deine Stimmung zu heben. 
 
Warum? Ganz einfach durch die körperliche Bewegung werden in deinem inneren Glückshormone ausgeschüttet und diese tragen dazu bei, dass sich deine Gemütslage verbessert. Gleichzeitig kommst du mit der Bewegung ganzheitlich in Bewegung. Und dadurch fällt es dir leichter die nächsten Schritte zur Krisenbewältigung zu setzen. Auch dein Kopf wird durch die Bewegung „entlüftet“ – während der Bewegung und in der Natur, denkst du viel weniger. Und dann hast du wieder Platz für neue Ideen und bist viel kreativer bei der Lösungsfindung.
 
Und für mich einer der wichtigsten Tipps 
Corona Virus Danke

5. Nimm dir Zeit und sei Dankbar

Mir ist schon klar, dass es schwierig sein wird Zeit für sich zu finden, wenn du zu Hause bist und du jetzt deine Kinder betreuen musst. Oder wenn du weiterhin zur Arbeit gehst, weil dein Betrieb noch geöffnet hat oder du im Gesundheitsbereich arbeitest und die Menschen auf dich angewiesen sind.
 
Trotzdem ist es gerade jetzt wichtig auch auf dich zu achten. Dir kleine Auszeiten zu nehmen und dir zwischendurch etwas Gutes zu tun.
 
Überlege dir:
  • Was macht dir Spaß und Freude?
  • Mit welchen Leuten könntest du dich austauschen und plaudern?
  • Wie kannst du dich ablenken?
  • Welchen Hobbys kannst du trotz der Krise nach gehen?
  • Was würde dich entspannen und deine Gesundheit stärken?
 
Und sei dankbar. Gerade in diesen schwierigen Situationen liegt dein Fokus nur auf jenen Lebensbereichen, welche gerade Problem verursachen. Zur Zeit siehst du nur das was dir fehlt oder was dir genommen wurde. Dankbarkeit bedeutet jedoch, dass du deinen Blickwinkel änderst und auf die Dinge richtest die bereits gut laufen in der Krise. Dinge, Situationen die sich positiv auf dich und deine Liebsten auswirken. 
 

Programniere deine Gedanken um!

  • Es fehlt dir die Kinderbetreuung – kann ich verstehen – sei doch auch Dankbar, dass du nun mehr Zeit für deine Kinder, deine Familie und auch für dich hast!
  • Du darfst zur Zeit zu Hause sein? Sei dankbar dafür, dass dadurch nicht gefährdet wirst!
  • Ich musst arbeiten! Sei dankbar dafür, dass dadurch dein Arbeitsplatz gesichert ist und du andere Menschen mit deiner Arbeitskraft unterstützen darfst!
 
Überlege, welche „Vorteile“ oder positive Auswirkungen hat diese prekär Situation für dich?
 
Schreib sie dir auf, dann kannst du sie dir immer in trüben Stunden hervorholen.
Du kannst die Übung auch noch ausweiten und einmal reflektieren:
  • Was du in deinem Leben schon alles erreicht hast.
  • Welche Hürden oder Krisen du bereits überwunden hast?
  • Und was zur Zeit gerade besonders gut läuft in deinem Leben!
Und genau dafür sei
 
DANKBAR
 
Ein weiterer ganz wichtiger Appell an dich:
 
  • Sei auch Dankbar, dass es Menschen da draußen gibt, die deine gesundheitliche Versorgung aufrecht erhalten.  
  • Genauso solltes du dankbar sein für die Menschen, die im Lebensmittelbereich arbeiten und dafür sorgen, dass du genügend zum Essen hast.
  • Schließe in deine Dankbarkeit auch jene Menschen ein, die den öffentlichen Verkehr aufrecht erhalten. Die Menschen die für deine Sicherheit sorgen. Menschen die deine Fragen an Hotlines beantworten.
  • Und vergiss nicht den Menschen dankbar zu sein, die freiwillig in unterschiedlichen Bereichen helfen unterstützen, damit es keinen Kollaps gibt!
Gemeinsam sind wir stark
GEMEINSAM STATT EINSAM
Auch schwierige Zeiten kannst du bewältigen und gut überstehen. Und denke daran, du bist mit deinen Ängsten, Sorgen und Problemen nicht alleine.
 
Wir sitzen alle im selben Boot!
 
Gemeinsam können wir diese Krise überstehen. Wenn wir alle an einen Strang ziehen und trotz aller widrigen Umstände nicht nur an uns denken sondern auch an die anderen Menschen. Wir uns gemeinsam unterstützen und helfen. Uns weiterhin mit Menschlichkeit, Wertschätzung und Respekt begegnen.
 
Nur gemeinsam sind wir stark und die Mithilfe jedes Einzelnen ist jetzt mehr den je gefragt. 
 
GEMEINSAM STATT EINSAM
 
In diesem Sinne
 
Bleib gesund

Manuela

Ich bin für dich da!

Psychotherapeutin in Oberpullendorf

Psychotherapie

Die etwas andere Psychotherapeutin. Offen, etwas ver-rückt, neugierig und immer ein Herz und Ohr für dich. "Einzigartige LebensGestaltung" in der Praxis oder Online.