Psychotherapie Manuela Eder, MSc I +43 660 16 41 724 I
Es allen recht machen wollen

Es allen recht machen wollen

Es allen recht machen wollen!

Kennst du das Bedürfnis, es allen recht machen zu wollen? Nicht NEIN sagen zu können und die eigenen Wünsche und Bedürfnisse immer hinten anzustellen? Fragst du dich manchmal auch, warum du es anderen stets recht machen musst? Und warum es anderen so leicht fällt NEIN zu sagen und dir nicht? Dann habe ich die Lösung für dich! Du erfährst die Antwort auf das WARUM? Auf die Frage WIE wirkt es sich aus? Und natürlich WAS kann ich dagegen unternehmen?  

Ein Übung für dich!

Erstmals finden wir heraus, ob du tatsächlich allen anderen alles recht machen möchtest. Oder deine Wünsche und Bedürfnisse hinten anstellst! Wenn du einige der Verhaltensweisen mit JA beantwortest – dann bist du in der “ICH VERBIEGE MICH FÜR ANDERE” Falle!
  • Du triffst dich mit einer Freundin, obwohl du eigentlich keine Lust hast?
  • Ständig übernimmst du Arbeiten von Anderen.
  • Du bleibst länger in der Arbeit, weil du glaubst dein Vorgesetzte_r erwartet es von dir?
  • In der Familie oder Beziehung übernimmst du alle Aufgaben und Erledigungen.
  • Du hast Sex mit deinem Partner_in, obwohl du eigentlich keine Lust hast?
  • Elternbesuch sind eine Belastung für dich und trotzdem stimmst du zu!
Wenn du mehr als 1 Frage mit JA beantwortet hast oder dir andere Situationen in den Sinn kamen, dann JA du möchtest es allen recht machen!

WARUM du es allen recht machen musst!

Dumme Frage, oder? Ist doch ganz klar, du möchtest für alle da sein. Am Besten in jeden Bereich 100%.

WEIL ES SICH EINFACH GUT ANFÜHLT!

Oder nicht?

Doch jetzt mal ganz ehrlich! Fühlt es sich wirklich gut an. Immer und überall für jeden und jederzeit da zu sein?

NEIN! Es fühlt sich nur kurz gut an. Doch wenn du ehrlich zu dir bist, es ist oft anstrengend. Es nervt und es belastet dich! Du bist dadurch unzufrieden! Fühlst dich nicht verstanden und häufig auch wenig wertgeschätzt!

Jetzt warst du mal ehrlich zu dir selbst! Nun ist es an der Zeit darauf zu schauen WARUM es so ist!

4. Gründe für dein VERBIEGEN

Es gibt mehrere Gründe dafür! Die wichtigsten werde ich dir jetzt verraten!

Ich will geliebt werden Psychotherapie
  1. Du hast das Bedürfnis nach Anerkennung

Keine Angst, dass ist normal – jeder von uns trägt dieses Bedürfnis in sich! Es ist ein evolutionäres Überbleibsel, dass dafür sorgt, dass wir, also auch DU Angst hast vor Ausgrenzung.

Wer möchte schon gerne ausgegrenzt werden. Am Rande der Gemeinschaft stehen und nicht dazugehören. Nicht anerkannt und geliebt werden. NIEMAND!

Ich auch nicht! Obwohl du sicher hin und wieder das Gefühl hast nicht dazu zu gehören. Deine Meinung eine andere ist. Deine Ansichten und Werte nicht immer mit denen der Anderen übereinstimmen. Das ist ganz normal und auch gesund.

Denn nur dann bist du auch du Selbst! Stehst zu dir selbst und deinen Werten.

In der Gemeinschaft fühlen wir uns wohl. Und genau hier möchtest du auch akzeptiert und anerkannt werden. Deshalb orientierst du dein Verhalten an die Erwartungen, die andere an dich stellen.

So weit so gut! Wenn du dich dabei selbst nicht vergisst. Also deine Wünsche und Bedürfnisse. Deine Werte, deine Regeln und deine Grenzen! Dazugehören JA – doch authentisch sein wie du bist.

Problematisch wird es nur, wenn du dich immer an letzter Stelle reihst oder ganz auf dich vergisst. Wenn es dir wichtiger ist, was andere über dich sagen oder denken. Und du ständig nach Anerkennung suchst. Wenn du die Anerkennung brauchst um überhaupt leben zu können.

Die Folgen!

Du bist ständig auf der Suche nach Anerkennung von Außen. Ja es ist schon eine Art Sucht! Und wenn du diese nicht bekommst, dann fühlst du dich schlecht.

  • Du fühlst dich nutzlos.
  • Das Gefühl nicht geliebt zu werden ist präsent!
  • Ich bin wertlos
  • Niemand sieht dich
  • Du fühlst dich nicht respektiert

Kaum schenkt dir jemand ein wenig Anerkennung oder Aufmerksamkeit schon saugst du sie auf wie ein Schwamm. Bist wieder motiviert und verbiegst dich um diesen Menschen zu gefallen. Dann passiert eine winzige Kleinigkeit. Eine kleine Unachtsamkeit und schon ist sie wieder weg, die Anerkennung. Dann fällst du wieder in ein Loch. Zweifelst an dir selbst. Überlegst was du falsch gemacht hast und bist enttäuscht!

Du fragst dich: „Was habe ich falsch gemacht?“ und gleichzeitig bist du frustriert: „Ich habe alles gemacht und alles gegeben – und das ist der Dank dafür?“ „Was soll ich noch alles machen?“

Bis zum nächsten Mal.

Was du machen sollst?

AUFHÖREN IMMER NACH DER PFEIFE ANDERER ZU TANZEN!

Endlich auf dich zu schauen. Auf deine Wünsche und Bedürfnisse achten. Dir diese erfüllen. Achtsam mit dir selbst umgehen und das Leben führen, dass du gerne möchtest!

Erlange endlich wieder deine Selbstachtung zurück. Denn die hast du verloren. Und wenn du dich selbst nicht achtest werden es andere Menschen auch nicht tun.

Warum sollten sie auch.  Mir ist bewusst, dass dies harte Worte sind. Ehrlich die Wahrheit ist manchmal schmerzhaft. Doch auch sehr heilsam.

Wenn du jetzt für dich erkannt hast, dass die Anerkennung von Außen zwar teilweise notwendig ist um dazu zu gehören. Dir gleichzeitig auch bewusst wurde, dass dich die Abhängigkeit von ihr belastet und hindert dein Leben zu leben GRATULATION du bist um eine wichtige Erkenntnis reicher.

Jetzt hast du den ersten Schritt gemacht – deinen Weg zu gehen. Und du kannst endlich dein Leben in die Hand nehmen. Deine Leben verändern. Es ist deine Entscheidung – es liegt in deiner Macht.

2. Du wurdest so erzogen, es allen recht zu machen.

Natürlich hat das gesellschaftliche Zusammenleben einen wesentlichen Einfluss auf dich und dein Verhalten. Den größten Einfluss jedoch hatte es in deiner Kindheit deine Eltern. Dein enges soziales Umfeld.

Als Kind warst du auf die Zuneigung deiner Eltern angewiesen. Du hast gelernt, was sie gerne von dir mochten um geliebt zu werden. Und das war ja auch einerseits wichtig,, denn als Kind bist du auf die Zuneigung deiner Eltern angewiesen. Damit du dich entwickeln und wachsen konntest. Sie waren deine Modelle/Vorbilder an denen du dich orientieren konntest.

Vielleicht lebten deine Eltern dir vor immer für andere da zu sein und du hast dieses Verhalten übernommen.

Es kann auch sein, dass du oft gehört hast anderen zu helfen, immer hilfsbereit und freundlich zu sein.

Oder, dass du dich nicht ständig in den Vordergrund drängen sollst. Auf dein jüngeres Geschwisterchen Rücksicht nehmen sollst usw.

Die verdammten Glaubenssätze!

Ja und dann passiert folgendes: Nach und nach haben sich innere Glaubenssätze entwickelt. Diese sind dir vielleicht gar nicht bewusst und trotzdem sind sie da und beeinflussen dich.

  • Ich bin nur liebenswert, wenn ich stets freundlich und hilfsbereit bin.
  • Zuerst kommen die anderen und dann erst ich.
  • Das was ich gerne möchte ist nicht wichtig.
  • Erst wenn ich für andere etwas leiste, werde ich anerkannt und geliebt.

Kennst du solche Sätze? Ja und genau und danach richtest du dich noch heute. Du glaubst, dass andere dich nur lieben, wenn du ihnen ihre Wünsche erfüllst. Wenn du so bist wie die anderen dich gerne haben möchten.

Ganz brutal ehrlich ausgedrückt – erst wenn du nach der Pfeife anderer tanzt fühlst du dich gut. Dann bist du eine gute Partner_in, eine gute Kollegin, eine gute Mutter oder eine gute Unternehmerin.

Möchtest du wirklich so leben?

Sicher vielleicht haben deine Eltern in deiner Kindheit einiges falsch gemacht. Welche Mutter oder Vater ist schon perfekt. Das ist keine Entschuldigung oder Rechtfertigung für das Leid, welches dir widerfahren ist. Es ist eine Tatsache.

Du steuerst dein Lebensschiff

Genauso wie die Tatsache, dass wir, du nicht für alles unsere Eltern verantwortlich machen können. Heute bist du erwachsen und du bestimmst dein Leben. Du hast das Steuer deines Lebensschiffes in der Hand und bestimmst die Richtung. Die Richtung in der dein Leben weitergehen soll.

  • Du kannst dich entscheiden, an die Glaubenssätze zu glauben.
  • Es liegt bei dir, die übernommenen Rollenbilder deiner  Eltern weiter zu leben.
  • Du kannst entscheiden diese an deine Kinder weiter zu geben!
Es ist deine Entscheidung

Mit anderen Worten Es liegt  in deiner Hand dich dagegen zu entscheiden. Zu sagen: „So wurde ich erzogen, doch so möchte ich nicht leben. Ich möchte mein Leben selbst gestalten!“

Ein selbstBestimmtes Leben beginnt damit, die Vergangenheit anzunehmen. Zu erkennen, wie du dein Leben gestalten möchtest. Es in der Gegenwart zu ändern – damit in der Zukunft alles anders läuft.

Natürlich wird es nicht einfach die alten Fesseln los zu werden. Sich daraus zu berfreien. Erst wenn du beginnst zu handeln oder Veränderungen in die Wege leitest. Genau ab diesen Zeitpunkt wird es dir möglich sein aufzuhören ES  IMMER ALLEN RECHT MACHEN WOLLEN!

Nur Mut!

Angst und Psyche in der Krise

3. Dein Selbstwertgefühl ist sehr gering

Oh ja das liebe Selbstwertgefühl. Das begleitet dich ein Leben lang und kann immer wieder zum Problem werden.

Es gibt immer wieder Phasen in deinem Leben wo dein Selbstwertgefühl ein wenig geknickt ist. Das ist überhaupt nicht schlimm. Im Gegenteil es ist völlig normal.

Niemand von uns läuft sein ganzes Leben mit einem immer stabilen und hohen Selbstwertgefühl herum. Das würde ich ebenfalls als „krank“ bezeichnen. Es ist ein pendeln – mal hoch, mal in der Waage, mal niedrig.

Wie gesagt wichtig ist es, dass es in Balance ist!

Übung – Finde heraus wie hoch dein Selbstwertgefühl ist!

Dieser Test (Rosenberg-Skala) zum Selbstwertgefühl, unterstützt dich heraus zufinden wie es um dein Selbstwertgefühl steht. 

Diese Bewertung stützt sich auf 10 Aussagen, die du möglichst ehrlich auf dieser Skala beantworten musst:

1: Gar nicht einverstanden

2: Nicht einverstanden

3: Einverstanden

4: Komplett einverstanden

  1. Ich empfinde mich als gleichwertig mit den anderen.
  2. Im Allgemeinen neige ich dazu zu denken, dass ich eine Enttäuschung bin.
  3. Ich habe ein paar gute Eigenschaften.
  4. Dinge kann ich genauso gut erledigen wie andere
  5. Es gibt nicht viel, worauf ich stolz sein kann.
  6. Ich habe mir selbst gegenüber eine positive Haltung.
  7. Im Allgemeinen bin ich mit mir zufrieden.
  8. Ich hätte gern mehr Selbstrespekt.
  9. Manchmal fühle ich mich total nutzlos.
  10. Ich fühle mich immer wieder wertlos

Korrektur und Ergebnisse

Von den Sätzen 1 bis 5 zählen die Antworten von 1 bis 4 jeweils 4 bis 1 Punkte.

Das heißt, genau umgekehrt. Beispiel: Wenn du bei Satz Nr. 1 4 Punkte gegeben hast, musst du einen Punkt zählen.

Von den Sätzen 6 bis 10, zählen die Antworten 1 bis 4 auch 1 bis 4 Punkte.

Ich hoffe es ist verständlich erklärt.

Ab 30 bis 40 Punkte: Hohes Selbstwertgefühl, als normales Selbstwertgefühl angesehen.

Von 26 bis 29 Punkte: Mittleres Selbstwertgefühl. Dies bedeutet keine schweren Selbstachtungsprobleme, aber eine Verbesserung wäre ratsam.

Weniger als 25 Punkte: Niedriges Selbstwertgefühl. Es gibt bedeutende Selbstachtungsprobleme.

Mögliche Ursachen!

Vielleicht gehörst du jedoch zu den Menschen, die sehr oft ein geringes Selbstwertgefühl haben! Es könnte sein, dass du dir schon häufig die Frage gestellt WARUM ist das so?

Beim Aufbau deines  eigenen Selbstwertgefühls durchläuft jedes menschliche Wesen einen einzigartigen und unvergleichbaren Weg.

Das Selbstwertgefühl baut sich allmählich auf, und auch wenn persönliche Eigenschaften einen Einfluss auf diesen Prozess haben, sind die erlebten Erfahrungen und die Menschen, mit denen du in Kontakt trittst, ein entscheidender Faktor.

Dies führt zu dem Ergebnis einer subjektiven Empfindung von persönlichem Wert oder im Gegensatz, von Unfähigkeit.

Die ersten Lebensjahre sind grundlegend für die Bildung eines hohen oder niedrigen Selbstwertgefühls. Doch auch die Erfahrungen welche du als erwachsener Mensch gemacht hast können es verändern. 

Einige Gründe!

Folgende Gründe können für dein geringes Selbstwertgefühl verantwortlich sein:

  • Vernachlässigung, Misshandlung oder Missbrauch
  • zu hohe Erwartungshaltung der Eltern oder Lehrer_innen
  • Mobbing, Cybermobbing oder Belästigungen
  • Verlust eines geliebten Menschen oder Tier
  • soziale Ausgrenzung
  • Arbeitslosigkeit
  • prikäre Arbeitssituation
  • Beziehungsabhängigkeit

Wie gesagt es sind nur einige mögliche Ursachen.

Als kleine Anregung kannst du dir überlegen.

WELCHE URSACHEN SIND FÜR DEIN GERINGES SELBSTWERTGEFÜHL VERANTWORTLICH!

Naja wie soll es sich auch weiter entwickeln, wenn du dich selbst als nicht liebenswürdig empfindest. Wenn du von dir selbst denkst kein wertvoller Mensch zu sein. Und du das Gefühl hast du darfst dir nichts gönnen.

Klar, weil du denkst, dass andere wichtiger sind und du dich deshalb um diese Menschen kümmern musst.

Durch dieses mangelnde Selbstbewusstsein bist du noch mehr auf die Anerkennung von außen angewiesen. Ja du bist davon abhängig.

4. Deine Persönlichkeit ist ebenso angelegt

Oh ja auch das ist möglich. Und dafür ist der Persönlichkeitsfaktor Verträglichkeit verantwortlich. Das heißt du bist einfach ein Mensch der freundlich, hilfsbereit, rücksichtsvoll und kooperativ ist. Es ist deine Persönlichkeit. Und das sind wunderbare Eigenschaften – auf die kannst du stolz sein. Solange du dich selbst nicht vergisst!

Gleichzeitig leben wir in einer Gemeinschaft, in der es wichtig ist mit anderen gut auszukommen. Ja irgendwie sind wir darauf angewiesen.

Du lebst in unterschiedlichen “Beziehungen”. Deine Beziehung in der Partnerschaft erfordert hin und wieder Kompromisse. Genauso das Leben in deiner Familie oder in deinem Arbeitsumfeld. Da ist es manchmal sinnvoller nachzugeben als unbedingt deine Meinung durch zusetzten.

Und das ist eigentlich kein Problem oder? Denn du machst es ja gerne!

Zum Problem wird es nur, wenn du es IMMER tust!

Was bedeutet es, wenn du es allen recht machen möchtest?

Der Preis ist eigentlich sehr hoch!

Du schadest dir nämlich selbst. Deiner Gesundheit, deiner Psyche und natürlich schadet es auch deinen Beziehungen.

Was sind die Folgen?

  1. Du fühlst dich erschöpft und müde

Ist auch verständlich, wenn du dich ständig um andere kümmerst dann kommst du einfach zu kurz. Ich wette du gönnst dir kaum Pausen. Dinge die dir Energie oder Freude verschaffen, die machst du ja nicht. Statt dessen kümmerst du dich um die Kinder bringst sie überall hin. Schmeißt den Haushalt, unterstützt deine Eltern oder nimmst deinen Kollegen Arbeit ab.

Naja und dann darfst du dich nicht wundern, wenn irgendwann dein Körper und deine Seele zum Streiken beginnen. Du fühlst dich depressiv, ausgelaugt und ausgebrannt.

  1. Ich bin nur noch gestresst

Wen wundert es, denn du bist ja ständig bemüht es allen recht zu machen. Allen zu gefallen, weil du glaubst, nur dann wirst du gesehen. Nur dann wirst du akzeptiert und erhältst Anerkennung. Du gibst vor Dinge, Situationen zu mögen, die du eigentlich überhaupt nicht magst.

Die Fassade aufrecht zu erhalten erfordert viel Kraft und Energie. Gleichzeitig ist die Angst vor Ablehnung ständig präsent. Die Angst Dinge anzusprechen oder Konflikte auszutragen.

  1. Du wirst unzufrieden und mürrisch

Eine logische Folge, wenn du versuchst es allen recht zu machen. Denn du vergisst die wichtigste Person in deinem Leben: DICH.

Ganz ehrlich wie zufrieden kannst du schon sein, wenn du dich ständig um andere kümmerst. Immer mit anderen Dingen beschäftigt bist und es keine Zeit mehr für dich gibt. Wenn du dich dadurch nicht mehr siehst, nicht mehr spürst oder wahrnimmst. Du funktionierst wie eine Maschine.

Ein “Danke” hörst du selten. Warum auch es ist ja total selbstverständlich, dass du die Dinge erledigst. Arbeit wird dir kaum abgenommen – wie auch du machst sie ja immer und ständig.

Ein Teufelskreis – du mutest dir zu viel zu und erhältst kaum Dankbarkeit für deine Bemühungen und Anstrengungen. Also total verständlich, dass du unzufrieden wirst und bist.

Und dann kommt das Schlimmste. Egal wie sehr du dich auch noch bemühst, du wirst es nie allen recht machen können?

Warum? Ganz einfach, weil die Menschen in deinem Umfeld ganz unterschiedliche Erwartungen an dich haben.

Also nehmen wir an du triffst dich mit deiner Freundin, gleichzeitig ist dein Freund/Partner unzufrieden, da er sich einen gemütlichen gemeinsamen Abend gewünscht hat.

Ich könnte hier noch ganz viele Beispiele aufzählen. Und ich bin sicher dir fallen noch unzählige eigene ein. Und wenn du ehrlich zu dir bist, ist das eigentlich schon recht viel unzufrieden zu sein.

Die letzte Auswirkung

Burnout Psychotherapie Oberpullendorf

4. Du erhältst ein negatives Selbstbild

Na toll, dass jetzt auch noch!

Aber ehrlich wie fühlt es sich für dich an

  • Zu wissen, dass du deine Bedürfnisse oder Wünsche immer hintenanstellst.
  • Wie fühlt es sich an ständig JA zu sagen, obwohl du am Liebsten ein lautes NEIN rausschreien möchtst.
  • Was macht es mit dir ständig für alle da zu sein und auf dich selbst zu “vergessen”?
  • Welche Auswirkungen hat es auf dich und dein Leben, wenn deine Wünsche und Bedürfnisse keine Beachtung finden.

Also für mich fühlt sich der Gedanken daran schon ziemlich mies an. Ich hätte das Gefühl meine Selbstachtung zu verlieren. Immer den anderen zeigen, dass sie wichtiger sind als ich selbst ist ein ganz furchtbarer Gedanke.

Und wie geht es dir?

5. Du bekommst nicht den notwendigen Respekt

Warum auch, die Menschen in deinem Umfeld haben sich daran gewöhnt, dass du alles machst. Sie stört es nicht mehr dich schlecht zu behandeln. Du selbst gehst ja auch respektlos mit dir um! Und WARUM?

WEIL DU ES ZULÄSST!

Und das ist natürlich besonders fies, weil du ja alles für deine Mitmenschen machst.

Das Problem ist Menschen respektieren andere Menschen nur dann wenn sie sich auch selbst respektieren. Wenn sie ihre Werte, ihren Wert kennen und diese vor anderen verteidigen. Niemand mag wirklich Menschen die zu allem JA und AMEN sagen.

Diese Menschen nerven, man umgibt sich nicht gerne mit ihnen. Vor allem merken andere Personen sofort dein geringes Selbstwertgefühl. Sie spüren deine Unsicherheit, deine Angst NEIN zu sagen, deine Angst abgelehnt oder nicht geliebt zu werden. Und dann wird es schamlos ausgenutzt. Bewusst oder unbewusst.

Zusammenfassung

Also zusammen gefasst, du es ist kein erfüllendes Leben oder? Es macht dich zu keinem besseren Menschen, wenn du dich für andere aufopferst. Wenn du selbst zu kurz kommst, ehrlich dieses Verhalten ist kein Zeichen der Nächstenliebe.  Puhh ganz schön viel, ganz schön harte Worte.

Sie sind jedoch notwendig, denn du zeigst nicht, dass du ein gutes Herz hast. Sondern, dass du dich selbst nicht respektierst und du dich nicht um dich kümmerst

Wenn es dir so geht oder ähnlich, dann ist der 1. Schritt, dass du es dir auch eingestehst. Du wirst jetzt erkennen, dass du wichtig und einzigartig bist.

Denke immer daran, du bist es wert respektvoll behandelt zu werden. Du hast Fürsorge und Liebe verdient. Genauso wie jeder andere Mensch auch.

„Du bist einfach wunderbar. Und wenn du dich selbst achtest, respektierst und liebst erhätltst du das Gleiche von anderen Menschen zurück!“

Ist es nicht ein wunderschöner, motivierender Gedanke?

Ich bin gespannt zu lesen, ob du dieses Verhalten von dir kennst. Bist du auch so ein Mensch, der es anderen immer alles recht machen möchte? Wie geht es dir damit? Vielleicht hast du ja auch Strategien, wie du davon los gekommen bist. Lass uns teilhaben!

Manuela

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