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Glaubenssätze: Freund oder Feind

Glaubenssätze: Freund oder Feind

Glaubenssätze Freund oder Feind Psychotherapie

Glaubenssätze: Freund oder Feind

Ja genau das ist die Frage. Dir ist sicher schon, bei der Auseinandersetzung mit dir selbst, bewusst geworden, dass negative Glaubenssätze eine große Last sein können.

Warum?

Glaubenssätze Freund oder Feind

Es handelt sich dabei um eingeprägte Überzeugungen, die dir in der Kindheit oder Vergangenheit auferlegt wurden. Diese Sätze haben dich und dein Leben negativ beeinflusst. Und teilweise sind sie bis heute präsent.

Du kennst bestimmt einige davon:

  • Ich bin nicht gut genug
  • Nicht liebenswert
  • Du bekommst eh nichts auf die Reihe
  • Du bist ein Mädchen, dass ist nichts für dich

Ich könnte die Liste noch endlos weiterführen. Und ich bin davon überzeugt, dir sind jetzt ganz bestimmt auch einige dieser Sätze eingefallen. Sätze, die dir das Leben vermiesen oder schwer gemacht haben.

Finde deine Glaubenssätze - Übung

Nimm dir kurz Zeit und notier dir diese Sätze und schreib dazu welche Emotionen sie bei dir auslösen oder auslösten.

Du kannst dir auch noch überlegen, welche dieser Sätze beeinflusst bis heute dein Handeln und dein Verhalten.

Verbanne diese Feinde

Glaubensätze Feind

Ich möchte dir heute zeigen, wie du die diese Überzeugungen aus deinem Leben verbannen kannst. Es ist ein Versuch, auf den du dich einlässt. Ein Versuch, der es wert ist.

Also starten wir den Versuch! Es geht darum, dir zu zeigen, dass nicht jeder Glaubenssatz schlecht/negativ ist. Und gleichzeitig möchte ich dir helfen, herauszufinden, welcher deiner Sätze am stärksten vorhanden ist.

Deshalb auch die kleine Anregung vorhin.

Somit hast du für dich herausgefunden, worauf du dich tatsächlich konzentrieren kannst, damit endlich Schluss ist mit wiederkehrenden Problemen und belastenden Situationen.

Glaubenssätze dein Freund?

Glaubenssätze Freund Psychotherapie

Wirklich? Es wird immer und überall geschrieben, dass Glaubenssätze negativ sind. Sogar in wissenschaftlichen Studien, wird oft über die Auswirkungen von negativen Glaubenssätze.

Ganz ehrlich ich bin davon nicht 100% überzeugt. Warum? Meine Sätze die sich in meine Seele und Herz gebrannt haben waren folgende Sätze:

  • Aus dir wird sowie so nichts
  • Du bringst es in deinem Leben zu nichts
  • Das schaffst du nicht
  • Tanz nicht immer aus der Reihe – passe dich an.

Natürlich, haben die sich negativ auf mein Leben ausgewirkt. Ich hatte oft Selbstzweifel, das Gefühl nicht dazu zugehören, fühlte mich dumm und ungeliebt.

Ich habe viel Energie investiert – immer besser zu werden, mir noch mehr Wissen anzueignen und mich anzupassen. Das führte zu einigen depressiven Verstimmungen in meinem Leben.

Doch gleichzeitig waren sie auch immer mein Motor – mein Energieschub weiter zu machen. Ja sie haben mich angetrieben. Zuerst um es allen zu beweisen die je an mir zweifelten. Dann habe ich jedoch erkannt, ich brauche niemanden etwas zu beweisen, außer mir selbst.

Ja und ganz ehrlich wären diese Sätze nicht da gewesen, dann wäre ich heute keine Psychotherapeutin, keine Kunsttherapeutin oder Kindergartenpädagogin.

Dann hätte ich mich nicht getraut, als Psychotherapeutin in die Online-Welt einzutauchen und anders zu sein als viele meiner Kollegen_innen.

Also du siehst:

Glaubenssätze deine Helfer

Es kommt immer darauf an wie du dich entscheidest. Entscheidest du dich, dass diese Sätze dich zum Opfer machen oder entscheidest du dich, dass sie dir zu Wachstum verhelfen. Sie zu deinem Antreiber für dein Leben machst.

Es liegt bei dir wie du dich entscheidest und dein weiteres Leben gestaltest.

Es gibt auch einige Menschen, die sich ganz bewusst Sätze aneignen, die sie voranbringen, im beruflichen oder privaten Bereich. Andere nutzen ErlaubensSätze, als Motivation.

Wie gesagt – du selbst entscheidest wie du mit deinen Glaubenssätzen umgehst. Ob sie dich stützen oder schwächen.

 

Ich gebe dir noch eine kleine Übung mit, mit der du herausfinden kannst, welche Glaubenssätze dich schwächen oder stärken.

Einfluss deiner Glaubenssätze - Übung

Du hast dir ja bereits in der vorigen Anleitung Sätze aufgeschrieben, die dein Leben geprägt haben.

Nimm diese Sätze nochmals her und bewerte sie, je nach dem wie stark sie auf dich wirken. Wie stark sie dein Leben beeinflussen und wie intensiv du an sie glaubst.

0 = trifft gar nicht zu und 10 = trifft voll zu – dazwischen kannst du varrieren.

Jetzt geht es an die Auswertung. Alle Sätze die eine 0 haben kannst du gleich wieder vergessen. 1-5 kannst du für dich nochmals überprüfen, wie sehr sie dich tatsächlich belasten. Und wie sehr sie tatsächlich dein Leben beeinträchtigen. Vielleicht stellst du ja fest, der Satz den gibt, es doch eigentlich belastet er mich kaum.

Alle anderen die über der 5 liegen, liefern dir einen Anhaltspunkte, dass die Glaubensätze dein Leben beeinflussen. Deine Lebensfreude hemmen und dich an einer persönlichen Weiterentwicklung hinderlich sind.

Strategie gegen negative Glaubenssätze

Es geht jetzt darum, dass du für diese Sätze einen Gegenpol findest. Also Sätze die dir etwas erlauben oder dich anspornen. Ich gebe dir ein Beispiel.

Wenn dein Satz lautet:

Ich bin nicht liebenswert – dann kannst du einen als Gegensatz nehmen „Ich darf sein wie ich bin und werde dafür geliebt“

oder

Ich muss viel leisten, um geliebt zu werden – „Ich darf mir auch eine Auszeit gönnen. Ich achte auf mich und liebe mich dafür!“

Jetzt geht es darum, den GegenpoleSatz in deinen Alltag zu integrieren. Entweder schreibst du ihn dir auf und klebst ihn für dich sichtbar auf. Oder du wiederholst den Satz Morgens nach dem Aufwachen laut (es geht auch gedanklich). Laut hat natürlich den Vorteil, dass du ihn hörst. Erst wird er sich fremd anhören, doch je öfter du ihn laut aussprichst, desto vertrauter wird er.

Wenn du merkst, dass dich dein negativer Glaubenssatz in einer Situation hindert, dann hol dir ganz bewusst deinen positiven Satz her. Damit schaffst du einen Ausgleich.

Je öfter du den positiven Glaubenssatz wiederholst – desto schneller wird er dir in Fleisch und Blut übergehen und den alten aus deinem Leben bannen. Naja vielleicht nicht bannen, doch er belastet dich nicht mehr und du kannst vielleicht darüber lachen.

In der Therapie nennen wir diese Umpolung auch Affirmation. Du wirst sehen, es wird viel einfacher.

Ich wünsche dir viel Spaß bei der Affirmation deiner Glaubenssätze.

Deine

Manuela

Psychotherapie

Die etwas andere Psychotherapeutin. Offen, etwas ver-rückt, neugierig und immer ein Herz und Ohr für dich. "Einzigartige LebensGestaltung" in der Praxis oder Online.

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